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Wir(3 Erwachsene) waren heute (10.04.2025) im jüdischen Museum hier in Würzburg. Es besteht aus zwei Teilen: Die orthodoxe Synagoge und das Museum. Daneben gibt es noch Räumlichkeiten für Seminare, Schulungen und Verwaltung. Wir waren schon mehrmals in diversen Synagogen - kannten uns also schon ein bißchen aus. Von außen ist das Museum und die Synagoge schwer gesichert(es ist inakzeptabel, dass meine jüdischen Mitbürger sich schützen müssen, weil sie von kriminellen Elemente bedroht werden. Wer so etwas macht muß nachhaltig aus der Bundesrepublik entfernt werden) Also wir dann drinnen waren wurden wir freundlich begrüßt. Vor uns war eine Klasse (so ca. 10. Jahrgangsstufe) die gerade eine Führung mitmachte. Wir haben gefragt, ob wir uns der Klasse anschließen können. Das ging nicht - aber die freundliche Frau R. hat dann nur für uns drei eine Führung gemacht - super nett. Danke nochmals dafür. Da es sich um jüdisches Leben und Traditionen handelt muss man sich schon darauf einlassen - will sagen: Trotzdem wir als Christen viel von unseren jüdischen Brüdern geerbt haben, so sind uns deren Traditionen dennoch völlig fremd. Es gibt und gab viel, was ich daran nicht verstehe - dass heißt: Es gibt noch viel zu lernen. Oder anders gesagt: Da huscht man nicht schnell durch die Ausstellung und das war's. Das ist schwere Kost. Die Geschichte der Progrome sowieso - aber auch alles andere ist nicht trivial zu verstehen. Jedenfalls werden wir den Besuch sehr positiv in Erinnerung behalten. So 2 Stunden+ würde ich mal einplanen. Im Keller waren Teile gerade in Renovierung - aber 2 Stunden braucht man trotzdem.